Im Hinblick auf die Ereignisse vom 4. März 2026 gibt die schiitische Glaubensgemeinschaft in Österreich folgende Stellungnahme ab

Die schiitische Glaubensgemeinschaft in Österreich bekundet ihre tiefe Besorgnis über die Vorfälle vor dem Imam-Ali-Zentrum in Wien, bei denen es zu Auseinandersetzungen mit Verletzten gekommen sein soll. Gewalt und Einschüchterung widersprechen den Grundwerten eines respektvollen und friedlichen Zusammenlebens.
Nach ersten Beobachtungen kam es durch einzelne Gegendemonstranten zu lautstarken Provokationen gegenüber den Teilnehmern der Veranstaltung. Dadurch entwickelte sich ein zunehmend angespannter Konflikt zwischen beiden Gruppen. Die Stimmung war sehr emotional, besonders unter den jüngeren Teilnehmern. Die Situation eskalierte, als Polizei und Verantwortliche des Zentrums nicht mehr vor Ort waren und somit eine beruhigende Präsenz fehlte.
Wir setzen uns dafür ein, dass unterschiedliche Meinungen respektvoll geäußert werden können und die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet bleibt. Unser Ziel ist es, Polarisierung zu verhindern und ein friedliches Miteinander zu stärken.
Wien ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen mit den unterschiedlichen Hintergründen zusammenleben. Um dieses Miteinander zu bewahren, müssen Konflikte frühzeitig entschärft und Eskalationen vermieden werden.
Unsere Gemeinschaft steht für Frieden, Besonnenheit und gegenseitigen Respekt. Wir hoffen, dass Gottes Schutz und Frieden allen Menschen zuteilwerden und ein respektvolles Miteinander überall gestärkt wird.
„Möge Gott Frieden in unserer Stadt und auf der ganzen Welt einkehren lassen“